Lerntherapie

1. Was ist Lerntherapie?

Lerntherapie ist ein therapeutisches Konzept für Kinder mit Schulproblemen unterschiedlicher Art. Ein besonderer Fokus liegt auf der Behandlung von Legasthenie oder  Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Lerntherapie mit Spielen

2. Was ist das Ziel der Lerntherapie?

Kind mit Therapiehund

Lerntherapie zielt darauf ab, die schulischen und vor allem die schriftsprachlichen Fähigkeiten soweit zu verbessern, dass eine der allgemeinen Begabung angemessene Schullaufbahn erfolgreich bewältigt werden kann.

3. Für wen eignet sich die Lerntherapie?

4. Welche Methoden werden in der Lerntherapie angewandt?

In unserem Konzept der Lerntherapie verbinden wir die Methode der klinischen Lerntherapie mit weiteren symptomspezifischen Trainingsprogrammen. Diese Therapieformen werden durch den Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) empfohlen und zertifiziert (siehe „zertifizierte Dyslexietherapie“)

Warteraum

Der Ansatz der  klinischen Lerntherapie berücksichtigt sowohl die Entwicklungszusammenhänge von Wahrnehmung, Motorik und Sprache als auch motivationale und neuropsychologische Aspekte des Lernens.  Deshalb werden durch den Einsatz von Lernspielen motivierende Lernsituationen geschaffen und unterschiedliche Sinnesmodalitäten und Teilleistungen gefördert und gefordert. Die klinische Lerntherapie zielt zunächst darauf ab, durch eine Schulung wichtiger Basiskompetenzen die Grundlagen für eine erfolgreiche Aneignung der Schriftsprache zu schaffen und bietet im Anschluss ein gezieltes Training des Lesens und Schreibens.

Ergänzend zu dem Konzept der klinischen Lerntherapie greifen wir auf folgende symptomspezifische Trainingsprogramme zurück:

6. Wer finanziert Lerntherapie?

Lerntherapie zählt zu den individuellen Gesundheitsleistungen und kann privat in Anspruch genommen und bezahlt werden. Bei Vorliegen einer durch ein psychologisches Gutachten bestätigten Legasthenie werden die Kosten für die Therapie unter Umständen auch vom Jugendamt übernommen.

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